Dienstleistungen - Geburtsanzeige

Ansprechpartner

Standesamt - Zimmer 4, Erdgeschoss

Frau Wambach-Eberwein

Geburtsanzeige

Die Geburt des Kindes muss vom Standesamt beurkundet werden, in dessen Zuständigkeitsbereich das Kind geboren ist (z. B. Geburt in Haßfurt – Standesamt Haßfurt).

Die Geburt ist innerhalb einer Woche beim Standesamt anzuzeigen.

Die Mitteilung der Geburt an das Einwohnermeldeamt der Mutter bzw. der Eltern erfolgt durch das Standeseamt. Die Anmeldung eines neu geborenen Kindes bei der Wohnsitzgemeinde ist nicht erforderlich.


Schriftliche Anzeige bei Geburt in einer Klinik

Bei Geburt eines Kindes in einem Krankenhaus oder sonstigen Einrichtung, in der Geburtshilfe geleistet wird ist üblicherweise der Träger (meist die Verwaltung) der Einrichtung zur Anzeige der Geburt verpflichtet.

Zu diesem Zweck wird die Verwaltung der Einrichtung die Daten der Eltern erheben und sich die erforderliche Urkunden und Nachweise vorlegen lassen.

Auch kann bei der schriftlichen Anzeige die Bestimmung der Vornamen des Kindes vorgenommen werden.

Trotzdem ist es nicht auszuschließen, dass die Eltern beim Standesamt vorsprechen müssen. Dies wird vor allem dann notwendig, wenn z.B. eine Erklärung über die Bestimmung des Familiennamens des Kindes erforderlich ist oder wenn bei einer unverheirateten Mutter der Vater das Kind anerkennen möchte.


Mündliche Anzeige

Ist keine schriftliche Anzeige möglich, muss die Geburt des Kindes beim Standesamt mündlich angezeigt werden. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn es sich um eine Hausgeburt handelt.

Ratsam ist, vor allem bei mündlichen Anzeigen, sich bei dem für die Geburtsbeurkundung zuständigen Standesamt zu erkundigen, ob die aufgeführten Unterlagen ausreichen.

Zur Anzeige sind verpflichtet:

- Jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist
- Jede andere Person die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus


Erforderliche Unterlagen

Bei verheirateten Müttern

  • Geburtsurkunden oder beglaubigte Ausdrucke aus den Geburtenregistern beider Elternteile
  • Heiratsurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Heiratsregisters
  • gültige Reisepässe bzw. Personalausweise beider Eltern


Bei unverheirateten Müttern


  • ledige Mütter: Geburtsurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister der Mutter

  • geschiedene Mütter: Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Eheregisters der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk

  • verwitwete Mütter: Eheurkunde oder beglaubigter Ausdruck des Eheregisters der letzten Ehe mit Vermerk über den Tod des Ehemannes bzw. ersatzweise Ehe- und Sterbeurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Ehe- und Sterberegister

  • ggf. Nachweis über bereits abgegebene Vaterschaftsanerkennungen und Sorgeerklärungen

  • gültiger Reisepass bzw. Personalausweis der Mutter

  • Für die Eintragung des Vaters empfehlen wir Ihnen, gemeinsam beim Standesamt vorzusprechen.


Folgende Unterlagen des Vaters werden benötigt:

  • Geburtsurkunde oder beglaubigter Ausdruck aus dem Geburtenregister
  • gültigen Reisepass bzw. Personalausweis


Allgemeine Hinweise


  • Alle Urkunden müssen im Original vorliegen, Fotokopien können nicht anerkannt werden!

  • Fremdsprachige Urkunden werden in internationaler Form oder zusammen mit einer Übersetzung (durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer oder Dolmetscher!) benötigt.

  • In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein!






 

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