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Kläranlage Knetzgau

Zur Kläranlage Knetzgau fließen bei Trockenwetter stündlich ca. 278 m³, bei Regenwetter sogar bis zu 554 m³ verschmutztes Wasser.

Die täglich zufließende Schmutzwassermenge setzt sich zusammen aus dem Abwasser der privaten Haushalte (ca. 150 l je EW/Tag) und dem Anteil aus Industrie und Gewerbe.

Die biologischen Abbauprozesse einer Kläranlage sind identisch mit dem Reinigungsprinzip von natürlichen Gewässern. In beiden Bereichen sind Kleinstlebewesen dafür verantwortlich, dass organische Stoffe (Ausscheidungen von Mensch und Tier, abgestorbenes organisches Material uvm.) in Wasser, Kohlendioxid und Mineralstoffen umgewandelt werden.

Grundvoraussetzung für die biologische Reinigung ist, dass neben einem entsprechenden Nährstoffangebot unter anderem auch genügend Sauerstoff zur Verfügung gestellt wird und hemmende Wirkstoffe (z.B. Jauche, Giftstöße) nicht im Wasser vorhanden sind.

Das Reinigungsprinzip einer modernen Kläranlage besteht also darin, die Selbstreinigungsvorgänge der Gewässer technisch kontrolliert und auf engstem Raum sowie in zeitlich gestraffter Form durch ein technisches Konzept umzusetzen.



weitere Kläranlagen der Gemeinde Knetzgau

Neben der Kläranlage in Knetzgau betreibt die Gemeinde drei weitere Kläranlagen und zwar in Eschenau, in Hainert und in Unterschwappach.

Besichtigung der Kläranlage durch Schulklassen

Die vorgeschriebene Dokumentation und Unterweisung für Schulklassen, die zur Besichtigung der Kläranlage kommen, finden sie hier.


gedruckt am  23.09.2018
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