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Neue Anlagen zur Trinkwasserversorgung

Im regenarmen Sommer 2003 ist der Verband mit einem Wasserverbrauch von ca.
1.300.000 m³ an seine Grenzen gestoßen.

Da sowohl von den Bürgern als auch von den Gewerbebetrieben zu jederzeit ein der Trinkwasserverordnung entsprechendes Wasser in ausreichender Menge, Qualität und Druck erwartet wird, haben sich die Verantwortlichen des Verbandes diesen Ansprüchen zu stellen.

Dabei darf jedoch nicht übersehen werden, dass weder ein Bürgermeister, ein Verbandsrat noch ein Wassermeister die in der Versorgung liegenden Unabwägbarkeiten vorhersehen kann:

- Spitzenverbrauch
- Schwankungen
- Wasserqualität
- Überschwemmungen
- Sinken des Grundwasserspiegels

sind ständige Herausforderungen und müssen stets neu bewerkstelligt werden.

Um Gefahren für die Trinkwasserversorgung soweit wie möglich auszuschließen, hat der Verband in den letzten Jahren rund fünf Millionen Euro Infestitionen getätigt.

Die Brunnen und das Maschinenhaus in Limbach wurden saniert, um einen Brunnen erweitert, bei der Neugestaltung der Außenanlagen in Limbach eine von dem heimischen Künstler Scholl, Limbach, gestaltete Trinkwasserzapfstelle für Benutzer des Main-Radweges errichtet. Weiterhin wurden im Brunnengebiet Wonfurt ein weiterer Brunnen niedergebracht und neue Leitungen verlegt.

Um die Speicherkapazität und damit die Versorgungssicherheit zu erhöhen, wurden im Industriegebiet Knetzgau eine Wasserzisterne gebaut.

Eine der wichtigsten Entscheidungen der letzten Jahre war sicherlich der Beschluss der Gemeinderäte von Knetzgau, Sand und Wonfurt und der Verbandsversammlung, künftig Wasser von der Stadtwerk Haßfurt GmbH zu beziehen. Die Stadtwerk Haßfurt GmbH errichtet zur Versorgung des Zweckverbandes Theres-Gruppe und der Städte Haßfurt und Königsberg in Horhausen ein neues Wasserwerk. Ab 2006 wird der Zweckverband von diesem Werk jährlich ca. 200.000 m³ Wasser beziehen. Dadurch können die Anlagen des Zweckverbandes geschont und weitere erhebliche Investitionen in den nächsten Jahre vermieden werden.

Auch auf den Grundwasserschutz hat der Verband schon immer großen Werte gelegt. So wurde schon vor Jahren mit den Grundstückseigentümern in den Schutzgebieten in Wonfurt und Limbach einvernehmlich Verträge mit dem Ziel einer grundwasserschonenenden Bewirtschaftung abgeschlossen. Alle Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen in den Brunnengebieten haben den notwendigen Schutz unseres Trinkwassers eingesehen und sehr kooperativ mit dem Verband zusammengearbeitet Der Verband hat auch Grundstücke gepachtet und gekauft. Sie werden jetzt als Grünfläche ohne jeglichen Einsatz von Dünger und Spritzmittel genutzt.

Mit den grundwasserschützenden Maßnahmen, dem Bau der Zisterne und dem Anschluss an die Stadtwerk Haßfurt GmbH hat der Zweckverband zukunftsorientiert investiert.


gedruckt am  25.04.2018
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